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Weiterbildungsbedarf in ländlichen Regionen im Freistaat Sachsen

Steckbrief

Projektlaufzeit

Juli 2017 bis Mai 2018

Projektziel

  • Bildung stärken
  • Daseinsvorsorge sichern
  • Soziales Miteinander vertiefen

Projektart

  • Pilotprojekte, Modellvorhaben
  • Netzwerkarbeit

Gebietsbezug

  • regional

Projektbeschreibung

Ländliche Räume stehen vor wesentlichen Herausforderungen. Sie verändern sich in wirtschaftlicher, sozialer, demografischer und politischer Hinsicht. Nicht zuletzt die Ergebnisse der Bundestagswahl 2017 lassen vermuten, dass sich Menschen insbesondere in ländlichen Regionen Sachsens eine stärkere Beteiligung, mehr Beachtung und Veränderungen auf verschiedenen Ebenen wünschen. All dies verlangt neue Lösungen bei der Entwicklung des Landes, zum Beispiel in den Angeboten zur Bildung und Mobilität. Erwachsenenbildung birgt hierbei ein hohes Potential: Einzelne Personen und Gruppen, aber auch ganze Vereine und Dörfer können sich dabei weiterentwickeln. Lernen fördert individuelle Chancen und zeigt zugleich Möglichkeiten der Gestaltung des eigenen Lebensumfeldes auf. Nur durch Lernen sind die Umbrüche in den ländlichen Räumen zu meistern.

Im Projekt geht es darum, welche Themen die in ländlichen Regionen lebenden Menschen bewegen und welche Rahmenbedingungen und Formate es braucht, damit Erwachsenenbildung an diese anknüpfen kann. Wie muss sich die aktuelle Situation der ländlichen Erwachsenenbildung verändern, damit sie zukünftig Impulse für Entwicklungs- und Veränderungsprozesse geben kann, bei denen sich die vor Ort lebenden Menschen mitgenommen fühlen? Sie kann nicht ebenso organisiert sein wie die Bildungsangebote in der Stadt und sie muss die besonderen Herausforderungen und Bedürfnisse des ländlichen Raumes im Blick haben.

Exemplarisch findet die Untersuchung im Landkreis Nordsachsen und im Vogtlandkreis statt. Um Antworten auf die Forschungsfragen zu erhalten, werden zum einen Interviews mit Expert/inn/en für Erwachsenenbildung und politisch Verantwortlichen geführt. Zum anderen, und dies ist von besonderer Bedeutung, sollen auch die in ländlichen Regionen lebenden Menschen innerhalb von Gruppendiskussionen selbst zu Wort kommen.

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