Aktuelle Meldungen zum demografischen Wandel
25.04.2012: Bundesregierung stellt Demografiestrategie »Jedes Alter zählt« vor
Bundesinnenminister Dr. Friedrich hat im Kabinett die ressortübergreifende Demografiestrategie der Bundesregierung »Jedes Alter zählt« vorgelegt. Die Strategie beinhaltet Vorschläge, wie Deutschland künftig die Chancen und Potenziale des demografischen Wandels nutzen kann, um Wachstum und Wohlstand langfristig zu sichern. In der Strategie sind folgende Handlungsfelder formuliert:
- Familie als Gemeinschaft stärken,
- Motiviert, qualifiziert und gesund arbeiten,
- Selbstbestimmtes Leben im Alter,
- Lebensqualität in ländlichen Räumen und integrative Stadtpolitik fördern,
- Grundlagen für nachhaltiges Wachstum und Wohlstand sichern,
- Handlungsfähigkeit des Staates erhalten.
24.04.2012: Deutscher Alterspreis 2012 - Jetzt bewerben bis 15. Juni 2012!
Mit dem »Deutschen Alterspreis 2012« prämiert die Robert Bosch Stiftung die besten Ideen im und fürs Alter. Zur Bewerbung aufgerufen sind Einzelpersonen oder Gruppen – wie z. B. Vereine, Kommunen, Bildungsträger, Unternehmen oder Initiativen der Selbsthilfe – mit ihrem Projekt. Inhaltlich stehen Themen wie Arbeit, Bildung, Gesundheit, Wohnen, Mobilität und Altersbilder im Mittelpunkt. Gesucht werden aktuelle oder vor kurzem abgeschlossene Projekte. Der Deutsche Alterspreis wird 2012 erstmals verliehen und ist mit insgesamt 120.000 Euro dotiert.
23.04.2012: Statistisches Landesamt Sachsen erweitert grafisches Datenangebot
Neben dem bereits bekannten »Demografiemonitor Sachsen« stellt das Statistische Landesamt Sachsen nunmehr unter dem Stichpunkt »Sachsen INTERAKTIV« verschiedene grafische Datenpräsentationen zur Verfügung. Dazu gehören u. a.: ein »Flächennutzungsmonitor«, der wichtige Flächennutzungen für Gemeinden und Landkreise präsentiert, »Bevölkerungspyramiden« der Jahre 1990 bis 2025 für Landkreise und Kreisfreie Städte sowie ausgewählte Gemeinden und auf Gemeindeebene Bevölkerungs-Eckdaten vergangener Jahre sowie der 5. Regionalisierten Bevölkerungsprognose bis 2025 (soweit veröffentlicht) in der Kartenanwendung »Bevölkerungstrend«.
17.04.2012: »Fachkräftestrategie Sachsen 2020« im Kabinett
Die Sächsische Staatsregierung hat die »Fachkräftestrategie Sachsen 2020« beschlossen. Das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr hat damit federführend Gestaltungsbereiche staatlichen Handelns identifiziert, Zielsetzungen benannt und einen Katalog bereits initiierter bzw. anzustoßender Maßnahmen zur Sicherung des Fachkräfteangebots erstellt. Die Strategie umfasst folgende fünf Handlungsfelder: frühkindliche und (außer-)schulische Erziehung und Bildung, nichtakademische und akademische Ausbildung, Fort- und Weiterbildung, Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie gesteuerte Zuwanderung und Ansiedlung von Fachkräften.
20.03.2012: Zuwanderungs- und Integrationskonzept verabschiedet
Die Sächsische Staatsregierung hat am 20. März 2012 das Sächsische Zuwanderungs- und Integrationskonzept (ZIK) beschlossen. Es bildet die Grundlage für eine gezielte Zuwanderung ausländischer Fachkräfte und die gesellschaftliche sowie wirtschaftliche Integration der im Freistaat Sachsen lebenden Migrantinnen und Migranten. Das Zuwanderungs- und Integrationskonzept wird neben anderen interessanten Informationen für Zuwanderer im neuen Internetportal »Willkommen in Sachsen« vorgestellt.
28.02.2012: Erstes regionales Dialogforum mit Staatsminister Dr. Beermann im Landkreis Görlitz
Die Weiterentwicklung der sächsischen Demografiepolitik lebt von den Ideen und Erfahrungen der Akteure vor Ort. Um mit den Menschen in den Regionen in den Dialog zu treten, startete der Staatsminister und Chef der Staatskanzlei, Dr. Beermann, am 28. Februar 2012 seine Tour durch das Land. In den regionalen Dialogforen können Bürgerinnen und Bürger mit Fachleuten und Akteuren über Erfahrungen und innovative Wege im Umgang mit dem demografischen Wandel ins Gespräch kommen. Das erste regionale Dialogforum zum demografischen Wandel fand am 28. Februar 2012, 19.00 Uhr, in Görlitz in der Landskron Brauerei statt.
06.02.2012: Vorausberechnung der Krankenhausbehandlungsfälle bis 2025 vorgestellt
Das Statistische Landesamt des Freistaates Sachsen hat auf Basis der zwei Varianten der 5. Regionalisierten Bevölkerungsprognose eine Vorausberechnung der Krankenhausbehandlungsfälle bis 2025 durchgeführt. Ergebnisse liegen für das Land, die Landkreise und kreisfreien Städte nach ausgewählten Diagnose- und Altersgruppen sowie nach Geschlecht vor. Die Zahl der künftig stationär zu behandelnden Patienten in den sächsischen Krankenhäusern wird demnach von 994 Tausend in 2010 um 0,8 (Variante 2) bzw. 2,5 Prozent (Variante 1) bis 2025 steigen.
19.01.2012: Landesentwicklungsplan 2012 – erstmalig Online-Beteiligungsverfahren
Der Landesentwicklungsplan (LEP) ist das fachübergreifende Konzept der Staatsregierung für die zukünftige räumliche Entwicklung Sachsens. Veränderte Rahmenbedingungen, die sich u. a. aus dem demografischen Wandel ergeben, erfordern die Fortschreibung des LEP 2003. Die Sächsische Staatsregierung hat am 20. Dezember 2011 den Entwurf des Landesentwicklungsplanes 2012 für die gesetzlich vorgeschriebene Beteiligung freigegeben. Erstmalig ist zur Anhörung und Beteiligung der Öffentlichkeit auch eine Online-Beteiligung möglich. Alle Interessierten erhalten über das Internet uneingeschränkt und zeitgleich Zugang zu den Unterlagen (Texte, Karten). Die Stellungnahmen gehen direkt bei der zuständigen Stelle im Sächsischen Staatsministerium des Innern ein.
12.01.2012: Ideenwettbewerb »Beruf und Pflege – Vereinbarkeit von Erwerbstätigkeit und Pflegeverantwortung«
Innovative Modellprojekte, die Lösungen für eine bessere Vereinbarkeit von Berufstätigkeit und Pflegeverantwortung aufzeigen und dadurch zur Entlastung von betroffenen Erwerbstätigen beitragen, stehen im Fokus eines Ideenwettbewerbes. Sie werden vom Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz mit Mitteln aus dem Europäischen Sozialfonds und des Freistaates Sachsen gefördert. Interessierte Träger und Unternehmen können ihre Projektvorschläge bis zum 15. März 2012 bei der Sächsischen Aufbaubank einreichen.
10.01.2012: Krankenhausplan fortgeschrieben
Die Sächsische Staatsregierung hat am 10. Januar 2012 den Krankenhausplan für die Jahre 2012 und 2013 verabschiedet. Die Fortschreibung des Planes stellt die Grundlage für die Weiterentwicklung der Krankenhauslandschaft im Freistaat Sachsen dar. Notwendige Anpassungen ergeben sich aufgrund des demografischen Wandels, des medizinischen Fortschritts und der Entwicklung des Leistungsgeschehens.
20.12.2011: Sächsischer Hochschulentwicklungsplan beschlossen
Die Sächsische Staatsregierung hat am 20. Dezember 2011 den Sächsischen Hochschulentwicklungsplan beschlossen. Das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst gibt mit dem Plan die übergeordneten Leitlinien zur Entwicklung der Hochschullandschaft des Freistaates Sachsen bis 2020 vor. Die Hochschulen haben auch angesichts des demografischen Wandels eine herausragende Bedeutung, da sie die zentralen Ausbilder für den akademischen Nachwuchs sind und junge Menschen aus aller Welt anziehen. Darüber hinaus sind die Hochschulen mit ihren Forschungsergebnissen Impulsgeber für Innovationen in Wirtschaft und Gesellschaft.
15.12.2011: Zweiter Ideenwettbewerb »Demografie und Gesundheit – Ideen für die Zukunft«
Das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz fördert mit Mitteln aus dem Europäischen Sozialfonds und des Freistaates Sachsen innovative Modellprojekte, die Chancen zur Steigerung der Anpassungs- und Wettbewerbsfähigkeit von Beschäftigten und Unternehmen der Gesundheitswirtschaft aufgreifen. Die Vorhaben sollen dazu beitragen, die demografiebedingten Herausforderungen im Bereich der Gesundheitsversorgung und Pflege zu bewältigen. Interessierte Projektträger können ihre Vorhabensvorschläge bis zum 29. Februar 2012 bei der Sächsischen Aufbaubank einreichen.
14.12.2011: Bevölkerungsrückgang in Sachsen im ersten Halbjahr 2011 weiter abgeschwächt
4.138.651 Einwohner lebten am 30. Juni 2011 im Freistaat Sachsen. Das waren nach Angaben des Statistischen Landesamtes 10.826 Personen bzw. 0,3 Prozent weniger als am Jahresende 2010. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres lag der Bevölkerungsrückgang noch bei 15.101 Personen.
24.11.2011: Bericht »Demografischer Wandel und soziale Infrastruktur« zur 88. ASMK vorgelegt
Unter Federführung von Sachsen und Nordrhein-Westfalen wurde in einer länderoffenen Arbeitsgruppe ein Bericht zum Sachstand und zu guten Praxisbeispielen mit Blick auf die innovative Ausgestaltung sozialer Infrastruktur für Familien, Kinder und Jugendliche sowie ältere Menschen unter den Bedingungen des demografischen Wandels erstellt. Die 88. Arbeits- und Sozialministerkonferenz (ASMK) hat sich am 24. November 2011 mit dem Abschlussbericht beschäftigt.
10.11.2011: Demografiemonitor Sachsen vorgestellt
Der Staatsminister und Chef der Staatskanzlei, Dr. Beermann und die Präsidentin des Statistischen Landesamtes des Freistaates Sachsen, Frau Prof. Dr. Schneider-Böttcher haben am 10. November 2011 den gemeinsam entwickelten Demografiemonitor Sachsen freigeschaltet. Mit dem Demografiemonitor werden bevölkerungsrelevante, statistische Grundlagen kostenlos bereitgestellt und leicht verständlich in Karten, Diagrammen und Tabellen visualisiert. Zahlreiche Kennzahlen zur Bevölkerungsentwicklung können auf Gemeinde- und Landkreisebene dargestellt und weiterverwendet werden. Dieses neue Instrument soll insbesondere Fachplaner in Kommunen und Landesverwaltung unterstützen, mit geringem Aufwand eigene Analysen zu fertigen.
02.11.2011: Sächsisches Projekt »Partner_Stadt« im Rahmen des Modellvorhaben des Bundesinnenministeriums »Daseinsvorsorge 2030« wird umgesetzt
Sechs ostdeutsche Modellprojekte zur innovativen Gestaltung des demografischen Wandels, darunter ein sächsisches, werden im Rahmen des Modellvorhabens »Daseinsvorsorge 2030« des Bundesinnenministeriums ab 2012 umgesetzt. Das wurde bei der Abschlussveranstaltung zum Modellvorhaben unter dem Motto »Neue Wege gehen« am 2. November 2011 in Berlin bekannt gegeben. Mit dem sächsischen Modellprojekt »Partner_Stadt« streben die Kommunen Oelsnitz/ Erzgebirge, Lugau, Hohndorf und Erlbach-Kirchberg gemeinsam an, Senioren aktiver in das öffentliche Leben einzubinden. In einem Podium diskutierten der Bevollmächtigte des Freistaates Sachsen beim Bund, Staatssekretär Erhard Weimann neben dem Beauftragten der Bundesregierung für die Neuen Länder Christoph Bergner und der Bevollmächtigten des Landes Brandenburg beim Bund, Staatssekretärin Tina Fischer, über das Thema »Demografiepolitik – eine nationale Aufgabe«.
06.10.2011: Handlungskonzept »Daseinsvorsorge im demografischen Wandel zukunftsfähig gestalten« verabschiedet
Auf der Regionalkonferenz der ostdeutschen Ministerpräsidenten am 6. Oktober 2011 in Leipzig verständigten sich die Regierungschefs der neuen Länder und der Bund auf ein gemeinsames Demografiekonzept.
21.09.2011: Pressebeitrag von Staatsminister Dr. Johannes Beermann
In der Sächsischen Zeitung vom 21. September 2011 erschien unter der Rubrik »Perspektiven« der Artikel »Haltet die Jungen!« von Staatsminister Dr. Johannes Beermann.
05.09.2011: Durchschnittsalter in Sachsen liegt bei 46 Jahren
Der Altersdurchschnitt der Bevölkerung im Freistaat Sachsen lag Ende 2010 bei 46,2 Jahren. Damit hat sich das Durchschnittsalter gegenüber 1990 um 6,8 Jahre erhöht. Es zeigen sich deutliche regionale Unterschiede.
24.08.2011: Kommunalpolitisches Forum zum Thema »Mitteldeutsche Demografie-Initiative« in Erfurt
Die drei mitteldeutschen Demografieminister haben bereits im Frühjahr ein gemeinsames Eckpunktepapier zur Zusammenarbeit auf dem Gebiet Demografie verabschiedet. Die Veranstaltung in Erfurt soll nun Auftakt und Impulsgeber für einen Diskussionsprozess zur Mitteldeutschen Demografie-Initiative sein.
24.08.2011: Sächsisches Projekt »Bürgerterminal und mobile Bürgerbüros« wird vom Bund unterstützt
Der Freistaat Sachsen erhielt am 9. August 2011 den Zuschlag, im Rahmen des Modellprojekts »Daseinsvorsorge 2030« des Bundesministeriums des Innern das Projekt »Bürgerterminal und mobile Bürgerbüros als Bestandteil moderner Bürgerservices im ländlichen Raum« in mehreren Modellregionen zu erproben. In einer einjährigen Konzeptphase soll in den vom demografischen Wandel betroffenen Regionen untersucht werden, wie die Leistungen der öffentlichen Verwaltung auch in Zukunft nah an den Bedürfnissen der Bürger ausgerichtet werden können. Am 24. August 2011 fand im Rathaus von Crimmitschau die Auftaktveranstaltung für Sachsen statt. Unter der Leitung von Sachsens Justiz- und Europaminister Dr. Jürgen Martens wurde drei interessierten Landkreisen und elf Gemeinden das Projekt vorgestellt.
16.08.2011: Bevölkerungsplus für die Städte Dresden und Leipzig
Am Ende des ersten Halbjahres 2011 lebten rund 4.138.000 Einwohner nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Landesamtes in Sachsen. Das sind rund 16.000 Einwohner bzw. 0,4 Prozent weniger als am 30. Juni 2010. Die Kreisfreien Städte Chemnitz, Dresden und Leipzig waren vom Bevölkerungsrückgang nicht betroffen. In Dresden und Leipzig stieg die Zahl der Einwohnerschaft um 1,2 bzw. 1,5 Prozent gegenüber dem 30. Juni 2010.
18.07.2011: Geburtenhoch und abgeschwächter Bevölkerungsrückgang 2010 in Sachsen
4.149.477 Einwohner lebten am Jahresende 2010 im Freistaat Sachsen. Das waren nach Angaben des Statistischen Landesamtes 19.255 Personen bzw. 0,5 Prozent weniger als am Jahresende 2009. Der Bevölkerungsrückgang hat sich weiter abgeschwächt. Sachsen weist die höchste Geburtenrate seit 1990 auf.
14.04.2011: Fachkonferenz »Demografischer Wandel in Europa - Lösungen für die Wirtschaft«
Thema der ersten Konferenz im Rahmen des INTERREG IVc-Projektes DART war der demografische Wandel in der Wirtschaft. Dabei wurden in Dresden insbesondere Ansätze und Praxisbeispiele aus verschiedenen europäischen Regionen vorgestellt und diskutiert, die sich den Aspekten Alterung und Bevölkerungsrückgang widmen.
14.04.2011: »Aktionsprogramm Regionale Daseinsvorsorge« gestartet
Bundesminister Ramsauer hat das bundesweite »Aktionsprogramm regionale Daseinsvorsorge« gestartet, das einen der Schwerpunkte der "Initiative ländliche Infrastruktur" des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung bildet. Gesucht werden bis zu 30 Modellregionen, die sich in ländlichen Räumen innovativ den infrastrukturellen Herausforderungen des demografischen Wandels stellen und mit einer Regionalstrategie Daseinsvorsorge die erforderlichen Infrastrukturanpassungen vorausschauend und kooperativ gestalten wollen. Der zweistufige Teilnahmewettbewerb beginnt mit einem Interessenbekundungsverfahren. Der Aufruf richtet sich an Landkreise, Planungsregionen oder interkommunale Kooperationen, einzelne Gemeinden sind nicht angesprochen. Auf drei regionalen Auslobungskonferenzen wird das Programm erläutert und werden Hinweise zur Beteiligung gegeben. Für die neuen Länder findet die Konferenz am 4. Mai in Berlin statt.
03.03.2011: Staatsminister Dr. Johannes Beermann in Ebersbach/Sa.
Staatsminister und Chef der Staatskanzlei, Dr. Johannes Beermann, informierte sich über das Demografieprojekt »Demografiefeste Zukunftsstrategie«. Er referierte zur sächsischen Demografiepolitik und diskutierte mit den anwesenden Akteuren.
21.02.2011: Erster Mitteldeutscher Demografie Dialog
Die drei mitteldeutschen Länder wollen enger zusammenarbeiten. André Schröder, Staatssekretär im Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr des Landes Sachsen-Anhalt, Christian Carius, Minister für Bau, Landesentwicklung und Verkehr des Freistaats Thüringen und Johannes Beermann, Chef der Staatskanzlei des Freistaats Sachsen, haben am 21. Februar 2011 in Erfurt ein Eckpunktepapier unterzeichnet.
11.01.2011: Kabinett beschließt die Einführung eines Demografietests
Das sächsische Kabinett hat die Einführung eines Demografietests beschlossen. Alle Entscheidungen, die dem Kabinett in Zukunft vorgelegt werden, sind demnach auf ihre demografische Relevanz und Tragfähigkeit zu prüfen, z. B. welche Folgen mit dem Rückgang oder der Verschiebung der Altersgruppen in der Bevölkerung einhergehen. Dafür wurde eigens ein Prüfraster entwickelt. Damit verbunden ist ein Auftrag an die Ministerien, die fachspezifischen Zuwendungsverfahren für investiv-infrastrukturelle Vorhaben wie beispielsweise Förderrichtlinien stärker demografiegerecht auszurichten.

