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Demografische Entwicklung

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Netzwerk europäischer Regionen zur Demografie (Demographic Change Regions Network)

Im Jahr 2006 haben verschiedene europäische Regionen ein europäisches Demografienetzwerk gegründet, um sich den Herausforderungen des demografischen Wandels zu stellen: das »Demographic Change Regions Network«. Initiiert durch die deutschen Bundesländer Sachsen und Brandenburg besteht das Netzwerk mittlerweile aus einer Vielzahl europäischer Regionen aus den unterschiedlichsten Mitgliedsstaaten, die eines gemeinsam haben: sie sind bereits heute sichtbar von den Effekten des demografischen Wandels betroffen. Das Netzwerk ist offen. Es basiert auf der Struktur der »flexiblen Geometrie«. Das bedeutet, es dient als Plattform für einen Erfahrungsaustausch, ohne die Mitglieder in der Möglichkeit eigener Projekte auch außerhalb des Netzwerkes einzuschränken.

Ziele des Netzwerkes

  • regionenübergreifender Austausch von Informationen und Erfahrungen zu Themen des demografischen Wandels
  • Entwicklung und Umsetzung gemeinsamer Projekte, Unterstützung bei der Vermittlung von Projektpartnerschaften
  • Sensibilisierung der EU-Institutionen für die kurz-, mittel- und langfristigen Folgen des demografischen Wandels
  • Intensivierung der Zusammenarbeit mit den EU-Institutionen
  • Stärkung der Zusammenarbeit der Regionalvertretungen in Brüssel bei Themen des demografischen Wandels
  • Förderung der Zusammenarbeit zwischen den Regionen sowie öffentlichen und privaten Einrichtungen wie Universitäten und Nicht-Regierungsorganisationen

Aktivitäten des Netzwerkes (Auszug)

Die Mitglieder des Netzwerkes nutzen den regelmäßigen Erfahrungsaustausch über Projekte und Veranstaltungen, die einzelne Netzwerkmitglieder – einzeln oder gemeinsam mit anderen Regionen – durch- und ausführen. Beispiele für konkrete Projekte sind:

  • Gemeinsames INTERREG IV c - Projekt »DART« (Brandenburg, Limburg, Centru, Kainuu und Nordkarelien, Galizien, Zentralböhmen, Gorenske, Niederschlesien, Galway, Niederösterreich, Venetien, Sachsen – seit 2009)
  • Gemeinsame Stellungnahme im Rahmen der öffentlichen Konsultation zu einem »Europäischen Jahr des aktiven Alterns und der Solidarität zwischen den Generationen« (Brandenburg, Castilla y Léon, Mecklenburg-Vorpommern, Ostfinnland, Sachsen-Anhalt – 2009)
  • Gemeinsame Stellungnahme im Rahmen der öffentlichen Konsultation zur Mitteilung der Europäischen Kommission »Wachsende Regionen, wachsendes Europa: Konsultation der Öffentlichkeit zur Zukunft der europäischen Kohäsionspolitik« (Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Nordkarelien, Ostfinnland, Kainuu, Südfinnland, Galizien, Limburg, Limousin, Niederösterreich, Lebus, Masowien, Nordwestengland, Südbulgarien, Westgriechenland – 2008)
  • Durchführung eines gemeinsamen Seminars »Demographischer Wandel in Europa – politische Möglichkeiten und regionale Lösungen« (Sachsen, Ostfinnland – 2008)
  • Stellungnahme im Ausschuss der Regionen zur demographischen Zukunft Europas (Brandenburg, Ausschuss der Regionen - AdR – 2007)
  • Durchführung einer Konferenz zum demographischen Wandel in Europa als regionale Herausforderung - Potsdamer Erklärung (Ausschuss der Regionen, Brandenburg – 2007)
  • Gemeinsame Erklärung »Facing Demographic Change as a Regional Chance« (Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Zentralböhmen, Liberec, Niederschlesien, Schlesien, Westpommern, Nordwestengland – 2006)

Forum der Europäischen Kommission zur demografischen Zukunft am 30./31. Oktober 2006

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